Digitaltechnik 2 (DT2)

 

Vorlesungsdaten:

BeschreibungDigitale Schaltungstechnik                                                          
VorlesungsartVortrag und Übungen
StudiengangInformationstechnik/Elektronik (IEB)
Semester2
Umfang4 SWS / 6 CR
PrüfungsmodusSchriftliche Klausur über 120 Minuten
DozentProf. Dr. Willenberg
TeilnahmevoraussetzungGrundelagen der Digitaltechnik (aus DT1)
Hilfsmittel (Software, etc.)Entwurfssoftware EAGLE
Studentischer ArbeitsaufwandPräsenzstudium 62 h, Vorlesungsnachbereitung 58 h, Vor- und Nachbereitung der Laborübungen 60 h
ZulassungsvoraussetzungeKeine

 

Inhalte der Vorlesung:

 

Digitale Schaltungstechnik·        

  • Kenngrößen von Digitalschaltungen: Logikpegel, positive/negative Logik, messtechnische Erfassung, Transfer-Kennlinien, Verzögerungszeiten, Signalübergangszeiten
  • Transistor als Schalter
  • Schaltkreisfamilien: Grundschaltungen Diodenlogik, Transistor-Transistor-Logik, MOS-Schaltungen, CMOS-Schaltungstechnik
  • Spezielle Ausgangsschaltungen: Offener Kollektor-Ausgang, wired AND, Tri-State-Ausgang
  • Analogschalter: Transmission Gate
  • Schwellwertschalter: Grundschaltung Schmitt-Trigger, Anwendung Schmitt-Trigger, Präzisions-Schmitt-Trigger, Zeitgeber-Schaltungen
  • Synchrone Steuerwerke: Entwurf, Typen, Zeitverhalten

 

Durchführung von Laborübungen: (4 Labortermine)

  • Messung von Verzögerungszeiten und Flankensteilheiten mit dem Oszilloskop an Grundschaltungen der Digitaltechnik
  • Entwurf, Aufbau und Test von Schaltnetzen und synchronen Steuerwerken
  • Analyse von CMOS-Schaltungen (Grundschaltungen, Transmission Gates) 
  • Untersuchungen an Rechteck-Generatoren aus Schmitt-Triggern

 

Lernziele

 

Allgemein: Kennenlernen der grundlegenden Schaltungstechniken bei Digitalschaltungen

Zusammenhänge mit anderen Modulen: DT2 baut auf dem Modul DT1 auf und liefert seinerseits die Voraussetzungen für das Modul Digital- und Mikrocomputertechnik (DMC)

Kompetenzen / Schlüsselqualifikationen: Die vermittelten fachlichen Kompetenzen gehen aus dem Inhalt hervor. Die methodischen Kompetenzen bestehen in der Fähigkeit zum Entwurf digitaler Schaltungen aus Funktionsbausteinen unterschiedlicher Komplexität und in unterschiedlichen Realisierungsvarianten.

Berufsvorbereitung: Die Studierenden sollen Methoden zur Analyse von Problemstellungen sowie klar strukturierte Vorgehensweisen zum Entwurf und zur Dokumentation von digitalen Systemen kennen lernen.

 

Literatur

 

  • H. Ringshauser: Vorlesungsbegleitende Unterlagen unter digitaltechnik.hs-mannheim.de
  • Tietze, U., Schenk, C.: Halbleiter-Schaltungstechnik, 12.Auflage, 2002, ISBN: 3-540-42849-6

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